FREIE PLÄTZE: keine freien Plätze ab September 2021

Eingewöhnung und Übergang

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung wird individuell nach den Bedürfnissen jedes Kindes gestaltet.

Die nachfolgenden Ausführungen dienen Ihnen als Orientierung und als grober Zeitplan. Sie sind angelehnt an das „Berliner Modell“, einem Konzept der elternbegleiteten Eingewöhnung in eine Kita oder den Kindergarten, angelehnt.

Ich lege sehr viel Wert darauf, dass die Eingewöhnungszeit immer durch die gleiche Bezugsperson für Ihr Kind erfolgt. Ihr Kind sollte einen engen Bezug zu dieser Person haben, um während der Eingewöhnungsphase einen „sicheren Hafen“ zu haben.

Es ist vollkommen normal, dass Ihr Kind während den ersten Trennungsversuchen zu weinen beginnt. Dies lasse ich zu, gebe Ihrem Kind den Raum und die Zeit das es braucht, um sich von mir trösten zu lassen. Die Reaktion Ihres Kindes entscheidet über mein weiteres Vorgehen in Bezug auf die Eingewöhnungsdauer. Sollten Sie in dieser Zeit Unsicherheit bei sich bemerken, dürfen Sie gerne jederzeit auf mich zukommen und ich werde mein bestmöglichstes geben, um Ihnen Ihre Ängste und Sorgen zu nehmen. Nur so können wir Ihr Kind gemeinsam unterstützen, sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen. Es ist im Übrigen vollkommen normal, dass auch Sie sich als Eltern ebenfalls erst an die neue Lebenssituation gewöhnen müssen.

1. und 2. Tag:

Am ersten und zweiten Tag kommen Sie immer zur gleichen Zeit mit Ihrem Kind für circa eine Stunde zu mir nach Hause. In dieser Zeit kann sich ihr Kind in Ruhe an die neue Umgebung und an mich gewöhnen. Sie verhalten sich dabei passiv, sind aber mit voller Aufmerksamkeit bei Ihrem Kind. Somit dienen Sie Ihrem Kind als „sicherer Hafen“ wenn es diesen benötigt. Ich werde eine erste Kontaktaufnahme mit Ihrem Kind versuchen, ohne das Kind dabei zu drängen. An diesen Tagen findet noch keine Trennung statt. 

3. und 4. Tag:

Am dritten und vierten Tag läuft es dem Grunde nach gleich ab, wie an den ersten beiden Tagen, nur das hier bereits ein erster Trennungsversuch von circa fünf bis zehn Minuten stattfinden wird. Sie verabschieden sich bewusst von Ihrem Kind und verlassen für diesen (kurzen) Zeitraum die Wohnung. Fallen diese Tage auf einen Montag, wird die Trennung erst am Dienstag stattfinden. Sollte an diesen Tagen ein Wickeln notwendig sein, werde ich in Ihrer Anwesenheit das Kind wickeln. Wenn ihr Kind die Situation nicht zulässt, werde ich Sie bitten, Ihr Kind selbst zu wickeln, Sie dabei aber unterstützen. 

Ab dem 5. Tag:

Ab dem fünften Tag werden die Trennungsphasen länger. Sie verabschieden sich nach kurzer Zeit von Ihrem Kind und verlassen wieder die Wohnung. In dieser Zeit bleiben Sie in greifbarer Nähe für Ihr Kind. Wenn die Trennung funktioniert, werden die Besuchszeiten Ihres Kindes in den nächsten Tagen schrittweise ausgeweitet. Auch probieren Ihr Kind und ich, zum ersten Mal gemeinsam zu essen. Ebenfalls wird das Schlafen bei mir zuhause ausprobiert. In dieser Zeit wird das Vertrauensverhältnis vom Kind zu mir weiter ausgebaut und intensiviert.

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn Ihr Kind zwar protestiert, wenn Sie gehen, sich aber schnell von mir trösten lässt und ins Spiel findet. Man sagt, es dauert ca. drei Monate bis sich alle Parteien an die neue Lebenssituation gewöhnt haben. Geben Sie also sowohl Ihrem Kind als auch sich selbst die nötige Zeit, sich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen und sich voll und ganz darauf einzulassen. 

Übergang in den Kindergarten

In den letzten Wochen in der Kindertagespflege bereiten wir uns mit Hilfe von Büchern, Geschichten und verschiedenen Aktionen auf den Kindergarten vor. Die letzten zwei Wochen sind hierbei als Abschiedszeit genauso wichtig wie zu Beginn die Eingewöhnungszeit. Ihr Kind wird darauf vorbereitet, bald in eine Einrichtung mit neuen Kindern und Erziehern zu gehen. In der letzten Woche feiern wir mit allen Kindern ein Abschiedsfest, zu dem gerne Kuchen und kleine Süßigkeiten mitgebracht werden dürfen. Wenn Sie sich hierbei mit einbringen möchten, dürfen Sie gerne auf mich zukommen.